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Ranglisten |
Diese Turnierformen kann dazu benutzt werden, innerhalb des Vereins oder der Trainingsgruppe eine Rangliste
auszuspielen. Nach einem vom Abteilungsleiter oder Trainer festzulegenden Verfahren werden dann innerhalb dieser
Rangliste "Forderungsspiele" ausgetragen. Eine Rangliste kann zur Aufstellung oder Mannschaftsmeldung herangezogen
werden.
a) normale Rangliste
Innerhalb der Rangliste werden nach einem bestimmten Verfahren "Forderungsspiele" ausgetragen, d.h. der Rangniedrigere
kann den um einen Platz Höherplatzierten zu einem Vergleich fordern und nimmt im Falle eines Sieges dessen Platz ein.
b)"Tannenbaum" - Rangliste
Diese Ranglistenform hat den Vorteil, dass ein Niedrigplatzierter, - z. B. ein Spieler/in, der später in den Verein
kommt, - relativ schnell einen höheren Ranglistenplatz erreichen kann.
Für die Forderungsspiele können zwei Varianten eingesetzt werden.
1.)nur auf einer Ebene durchgeführt werden, d. h. man kann nicht "um die Ecke fordern". Beispiele: die Nr. 15 kann die
Nr.11-14 fordern, die Nr. 6 die Nr. 4. Die Nr. 12 darf nicht die Nr. 4, die Nr. 5 nicht die Nr. 3 fordern.
2.)die zweite Form erlaubt neben fordern auf einer Ebene, auch die Forderung eine Ebene höher diagonal nach rechts, in
diesem Fall könnte die Nr. 14 den Ranglisten 10. und die Nr. 5 die Nr. 3.fordern.
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Kaiserspiel |
Bei dieser Turnierform läst sich die Rangfolge der Schüler am Ende des Turniers daran ablesen, auf welchem Feld sie
spielen. Die Felder sind fortlaufend nummeriert" wobei der Sieger des Spiels auf Feld Nr. 1 am Schluss Gesamtsieger
("Kaiser") des Turniers ist. Entsprechend wird die Platzierung der anderen Teilnehmer weitergezählt: Verlierer auf Feld
Nr. 1 ist Zweiter, Sieger auf Feld Nr.2 ist Dritter usw. Wer gewinnt, wechselt zum Feld mit der niedrigeren Nummer
(nach oben), wer verliert zum Feld mit der höheren Nummer (nach unten).
Folgende Regeln sollten beim Kaiserspiel beachtet werden:
Zu Beginn des Turniers müssen die Schüler der angenommenen Stärke nach verteilt werden. Der
Schwächste beginnt auf Feld Nr. 1, der Stärkste auf Feld Nr. 8.
Wenn mehr Spieler als Plätze auf den Feldern zur Verfügung stehen, sind die besseren Spieler zu Beginn Reservespieler
(R 1-4). Damit ist gewährleistet, dass auch die Schwächeren lange im Turnier bleiben und die Stärkeren sich nach "oben"
arbeiten müssen.
Eine Runde wird auf Zeit gespielt, d. h. auf Zeichen (Pfiff/Ruf) erfolgt der gemeinsame Anfang. Es wird so lange
gespielt, bis das Schlusssignal ertönt. Bei unentschiedenem Spielstand muss bis zum nächsten Punkt weitergespielt
werden. Die Länge der Spielrunden ist abhängig von Trainingszeit, Anzahl der Felder und Spieler. Sie kann gleichmäßig
sein oder variieren. Empfehlenswert ist es, anfangs etwas kürzere Zeitintervalle zu wählen (z. B. 1-2 min) und sie
später, wenn etwa gleichstarke Spieler aufeinander treffen, auszudehnen (z. B. 3-4 min).
Insgesamt darf das Badminton-Turnier nicht zu lange dauern; es wird langweilig, wenn die Spieler immer zwischen
denselben Positionen hin- und herpendeln und immer gegen dieselben Gegner anzutreten haben. Deshalb folgende Faustregel
beachten: Man beobachtet den am stärksten eingeschätzten und ganz "unten" gestarteten Spieler. Sobald dieser in die
Kaiser-Position gelangt ist, sagt man zwei abschließende Durchgänge an. Damit ist sogar eine Art Endspiel gegeben.
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Handicapsysteme: |
Um auch schwächeren Badminton-Spielern die Möglichkeit zum Gewinnen einzuräumen, erhalten sie, je nach Spielstärke,
einen Punktvorsprung. Beispiel: der schwächere Spieler beginnt mit z.B. einem 5:0 Vorsprung. Variieren Sie mit den
Handicaps, z.B. als offenes Handicapsystem bei dem beide Spieler den vereinbarten Punktvorsprung kennen. Eine andere
Möglichkeit wäre ein verdecktes Handicapsystem: die Turnierleitung bzw. der Badminton-Trainer legt schriftlich einen
Punktvorsprung fest, den beide Spieler nicht kennen.
Um diese Einstufungen vornehmen zu können, muss die Spielstärke aller Spieler genau bekannt sein.
Geben Sie dem Badminton-Turnier eine besondere Würze mit der Bigpoint-Regel der Spieler darf bei eigenem Aufschlag
ansagen das er jetzt seinen 3 Punkte Joker setzt. Gewinnt er den Spielzug sind die Punkte ihm, verliert er den Spielzug
geht der 3er an seinenGegner.
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