Turniersysteme
 
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Jeder gegen Jeden
Nach festgelegter Reihenfolge spielt jeder gegen jeden. Die Namen werden auf den vorbereiteten Formularen eingetragen, wobei jeder Name einer Nummer zugeordnet wird. Da dieses System sehr zeitaufwendig ist, empfiehlt es sich, besser mehrere kleine Gruppen zu bilden, als eine große Gruppe. Nicht zu vergessen dass bei einem 16er Feld jeder Teilnehmer 15 Spiele absolvieren müsste, da stoßen auch die Konditionswunder an Ihre Grenzen. Eine Möglichkeit ist mit 4 Gruppen a 4 Spielern zu spielen. In der ersten Phase ist als Qualifikation für die Platzierungsspiele zu sehen. In Phase 2 kommen alle Ersten in eine Gruppe alle zweiten in eine Gruppe und so weiter. So spielt jeder Athlet/in insgesamt 6 Spiele.

Einfaches KO- System
Der Gewinner kommt eine Runde weiter, der Verlierer scheidet aus. Sehr wichtig ist, dass zu Beginn des Turniers die Besten "gesetzt" werden, d. h. sie werden so in den Turnierbaum eingetragen, dass sie erst sehr spät gegeneinander spielen , müssen bei einem 16er Feld könnte das wie folgt aussehen (den vermutlich stärksten Spieler an 1 , den zweitbesten an 16, den drittbesten an 5 und den viertbesten an 9.)

Doppel-K.O.- System
Diese Turnierform ähnelt dem K.O.-System, jedoch scheidet hier ein Spieler erst nach der zweiten Niederlagen aus. Wenn ein Spiel in der Hauptrunde verloren wird, spielt man in der Trostrunde (Verliererseite) weiter und kann noch Turniersieger werden. Ein Nachteil besteht darin, daß sich das Turnier gegen Ende stark in die Länge zieht. Bei 16 Teilnehmern müssen manche Spieler bis zu 9 Spiele absolvieren, was natürlich längere Pausen bedingt.

K.O.-System mit Ausspielung aller Plätze
Durch Sieger- und Verliererrunden werden alle Plätze ermittelt. Es scheidet niemand aus und jeder spielt dabei bis zu viermal in einem 16er Feld und einem 32 Feld bis zu fünf Mal.

K.O.-Pool- System
Ein Mischsystem, die ersten zwei Runden werden im im Doppel-K.O.-System gespielt und dann in Gruppen nach dem System "Jeder gegen Jeden" alle Plätze ausspielt. Es hat gegenüber dem System Gruppen KO_System den Vorteil, daß es etwas früher beendet ist und am Schluss in sehr homogenen Gruppen die Plätze ausgespielt werden. Nachteilig gegenüber dem Gruppen KO-System ist, dass bereits die ersten beiden Spiele bestimmen, um welche Plätze man später noch spielen kann. Der Stress des "Gewinnen müssens" ist hier am Anfang groß, im Gruppen KO-System eher am Schluss des Turniers. Jeder Spieler ist fünf mal auf dem Court. Ist die Spielstärke der Spieler bzw. Mannschaften nicht bekannt, ist das Gruppen- K.O.-System vorzuziehen.

Gruppen-K.O.- System
Dieses Mischsystem, ist für alle Badminton-Wettbewerbe optimal, bei denen es kein Ausscheiden geben soll, sondern alle Spieler bis zum Schluss im Turnier bleiben, unabhängig davon ob um die vorderen Plätze oder die hinteren Plätze gespielt wird. Dieses Turniersystem eignet sich besonders für Vereinsmeisterschaften. Bei dieser Turnierform spielt jeder Spieler sechsmal.