Die Netzhöhe beträgt 1,55 Meter.
Spielbeginn
Der erste Aufschlag wird ausgelost. In den meisten Fällen wird der Federball hochgeworfen oder von der Netzkante fallen gelassen und auf die Seite, auf die der Kork zeigt darf wählen.
Es gibt drei Möglichkeiten aus denen man wählen kann:
- Aufschlag
- Rückschlag
- Spielfeldseite
Zählen der Punkte
Nur die aufschlagende Partei kann Punkte erzielen. Macht die aufschlagende Partei einen Fehler, wechselt das Aufschlagsrecht zur Gegenpartei ohne Resultatänderung. Ein Satz wird im Herreneinzel und in den Doppeldisziplinen auf 15 Punkte gespielt. Wenn im Satz zu 15 Punkten das Ergebnis «14 beide» lautet, ist es derjenigen Seite, die zuerst 14 Punkte erreicht, freigestellt, den Satz auf 17 Punkte zu verlängern oder normal auf 15 Punkte zu spielen. Im Dameneinzel wird auf 11 Punkte gespielt. Hier kann bei «10 beide» auf 13 Punkte verlängert oder normal auf 11 Punkte gespielt werden. Falls nicht anders vereinbart, tragen die Gegner 2 Gewinnsätze aus (also höchstens 3 Sätze). Nach jedem Satz wechseln die Spieler die Seiten, im Entscheidungssatz ebenfalls, wenn der Führende 8 Punkte (Dameneinzel 6 Punkte) erreicht hat.
Aufschlag:
Einzel:
Die Spieler geben und empfangen den Aufschlag in ihren rechten Aufschlagfeldern, wenn die Punktzahl des Aufschlagenden 0 oder gerade ist. Hingegen stehen sie links, wenn die Punktzahl des Aufschlagenden ungerade ist. Beide Spieler haben ihre Aufschlagfelder nach jedem Punkt zu wechseln. Im Einzel wie auch im Doppel wird beim Zählen immer die Punktzahl des Aufschlagenden zuerst genannt.
Doppel:
In den Doppeldisziplinen erhält jeweils jeder Spieler einer Seite das Aufschlagrecht (außer beim Satzbeginn, wo nur der im rechten Aufschlagfeld stehende Spieler das Aufschlagrecht besitzt).
Fehler:
Fehler sind
- der Federball beim Aufschlag über der Taillenhöhe des Aufschlägers getroffen wird.
- beim Aufschlag der Federball nicht ins diagonal gegenüberliegende Aufschlagfeld gelangt.
- die Füße des Aufschlägers nicht im Aufschlagfeld stehen, von welchem der Aufschlag zu erfolgen hat (Linien dürfen nicht berührt werden).
- der Federball beim Aufschlag oder während des Spiels außerhalb der Spielfeldgrenzen zu Boden fällt, durch, unter oder ins Netz geschlagen wird, den Körper oder die Bekleidung des Spielers berührt. Die Begrenzungslinien gehören zum Spielfeld.
- der Federball zurückgeschlagen wird, bevor er das Netz überquert hat.
- ein Spieler das Netz mit dem Schläger, dem Körper oder der Bekleidung berührt, bevor der Ball am Boden ist.
- im Doppel beide Spieler nacheinander den Ball berühren.
- der Aufschläger bis zum erfolgten Aufschlag nicht mit irgendeinem Teil beider Füße immer den Boden berührt.
Kein Fehler:
- Der Aufschlag ist gültig, wenn der Federball das Netz berührt und korrekt ins gegnerische Aufschlagfeld fällt.
- Ein Schlag ist gültig, wenn der Federball während des Ballwechsels das Netz berührt und darüber hinweggelangt.
Ein Paar Tipps zum reibungslosen Ablauf eines Matches
- Im Badminton wird in den unteren Klassen weitgehend ohne Schiedsrichter gespielt (auch an Turnieren und in der Meisterschaft)
- Schüler sollen dazugeführt werden, die Aussagen des Gegners (z. B. «in» oder «out» zu akzeptieren).
- Bei Uneinigkeit wird der letzte Aufschlag wiederholt.
- Turnhallen haben in der Regel eine Höhe von 5,5 - 7 Meter. Aufschläge, welche die Decke oder herabhängende Geräte berühren, sollen wiederholt werden.
- Während des Spiels ist die Deckenberührung als Fehler, die Berührung der Geräte als Wiederholung zu werten.
|